Vorstellung: EMAS an unserer Schule

Was ist EMAS?

„EMAS“ ist eine Abkürzung für Eco-Management and Audit Scheme. Wie der Name schon sagt, behandelt das EMAS-Zertifikat die Umwelt. Es ist ein Gemeinschaftssystem für Betriebe, Organisationen und Schulen, um die Umweltbilanz zu verbessern, Emissionen zu reduzieren und nachhaltiger zu handeln. Dazu gehören Müllvermeidung, Umweltberichte, im Alltag umweltschonender zu wirtschaften und konkrete Ziele zu haben und diese zu verfolgen. Alle vier Jahre besuchen externe Gutachter die Standorte und überprüfen, ob das Zertifikat weiterhin verdient ist. Falls es nicht vollkommen den Punkten entspricht, findet eine Nachbesserung statt. Bei uns findet die nächste Kontrolle in zwei Jahren statt.

Welche EMAS-Themen fördert unsere Schule bzw. hat sie vor, zu unterstützen?

Derzeit minimiert St. Ursula ihre Abfallwirtschaft, recycelt viel Abfall, produziert Energie über ihre Fotovoltaikanlage. Durch den selbst produzierten grünen Strom, werden in der Küche Ressourcen geschont. Es gibt immer frisch zubereitete Speisen und auch eine vegetarische Mahlzeit. Außerdem stellt die Küche auch Früchte und Obst zur Verfügung. Jedes Jahr machen wir als Schule eine Mobilitätsumfrage, bei der sowohl die Strecke des Schulweges als auch das Anreisemittel erfragt werden. Diese Umfrage werden wir auch in Zukunft ausschicken. Zusätzlich machen wir bei “Wien radelt” mit und motivieren Schüler, mit dem Fahrrad in die Schule zufahren, um Emissionen einzusparen.

Wie wird EMAS in den Schulalltag integriert?

Es gibt monatlich EMAS-Checks in jeder Klasse, bei dem auf bestimmte Punkte, wie unnötiger Lichtverbrauch, geschlossene Fenster, getrennter Müll, vorhandene Pflanzen, …, geachtet wird. In jeder Klasse gibt es zwei Umweltsprecher:innen, die auf die Einhaltung der oben genannten Punkte achten und alle Infos der Semestersitzung, in welchen wichtige Themen besprochen werden, an die Schüler:innen weiterleiten. Seit diesem Schuljahr gibt es auch zwei EMAS-Events pro Semester, wie zum Beispiel die Teilnahme an einer Klima-Demonstration.

Wie und was tragen die Schüler:innen zu EMAS bei?

Es gibt, wie oben genannt, EMAS-Checks und Umweltsprecher:innen. Zusätzlich gibt es EMAS-Sitzungen für das EMAS-Team.

Wer sind die Mitglieder des EMAS-Teams?

Das Team besteht aus Lehrer:innen, Schüler:innen und anderen Personen der Schule. Von den Lehrer:innen sind Herr Professor Wimmer, Herr Professor Lehkij und Frau Professor Langsam dabei. Die Umweltchecks machen Herr Professor Bauer und Herr Professor Topitschnig. Anderer Personen aus der Schule sind die Leiter:innen der Nachmittagsbetreuung, diese sind mit der Verschriftung, den Kennzahlen und der Auswertung vertraut. Außerdem sind unser Koch Herr Holzer und Frau Thate, die Wirtschaftliche Leitung der Schule, sie verwirtschaftet die Ausgaben, die mit dem Zertifikat zusammenhängen. Von den Schüler:innen sind Leo Wieser, Patricia Koci und Luisa Unterköfler Mitglieder des EMAS-Teams.

Welche Aufgaben hat das EMAS- Teams?

Das EMAS-Team beschäftigt sich mit neuen Themen, die umgesetzt werden könnten, dem Erfüllen der Umweltziele, und achten darauf, die Umweltbilanz im Auge zu behalten und diese Informationen an die Schüler:innen weiterzugeben. Außerdem soll auch das Bewusstsein für dieses Thema gepflegt werden.

Was ist der Unterschied zwischen EMAS und Pilgrim?

Pilgrim hat im Vergleich zu EMAS nicht nur den Gedanken an Nachhaltigkeit und Umwelt, sondern auch den Schöpfungsgedanken und die Verantwortung für Natur, Umwelt, Menschheit, aber vor allem Religion.

Bericht: Una (5B, Redaktionsteam St. Ursula)

Eindrücke vom EMAS-Tag 2025:

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Wussten Sie, dass …

unser:e Schulsozialarbeiter:in direkt am Standort St. Ursula Wien Beratung, Informationen und Unterstützung für Schüler:innen anbietet?